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So kommt
man in die Lechtaler Alpen nach Boden, dem Ausgangspunkt zur Hanauer Hütte:
Von Hanau führt der Weg
über die A3 in Richtung Würzburg. Am Autobahnkreuz Biebelried
zweigt man auf die A7 Richtung Ulm ab. An Ulm, Memmingen und Kempten
vorbei, gelangt man an die Autobahnausfahrt Mittelberg-Oy, dort verlässt
man die Autobahn.
Nun geht es auf der Landstraße über Wertach nach Oberjoch. Am
Oberjochpass (1180m) zweigt der Weg ins Tannheimer Tal ab. Vorbei an dem
wunderschön gelegenen Haldensee führt die Straße weiter
über den Gaichtpass (1082m) hinunter nach Weissenbach.
Nun fährt man den Lech entlang über Forchach, Stanzach weiter bis
nach Elmen. Kurz nach Elmen biegt die Straße in Richtung Hahntennjoch
ins Bschlabser Tal ab. Kurz nach Bschlabs führt die Straße zu dem
kleinen Weiler Boden (1357m), den Ausgangspunkt zur Hanauer
Hütte ab.
Wer
sich für uralte Siedlungsformen
interessiert, unternimmt von Boden aus einen Ausflug nach Pfafflar (1619m).
Bei dieser Wanderung
kommt man an Holzhäusern vorüber, die zu den Ältesten in Tirol
gehören.
So erreicht man die Hanauer
Hütte:
Im Weiler Boden beginnt
der Hüttenanstieg. Schräg gegenüber der Kirche, am ehemaligen
Gasthof Stern, findet sich ein Wegweiser, der alle Zweifel beseitigt. Auf
breitem Fahrweg wird eine Brücke überschritten und im Angerletal
bald darauf eine weitere. Leicht ansteigend gelangt man nun in ein
Waldgelände, wo der Steig über das Sattele nach Gramais abzweigt.
Hinter dem Ende des Waldes zieht der Fahrweg, der der Hüttenversorgung
dient, nur wenig ansteigend taleinwärts, wobei immer mehr Gipfel und
Grate über dem Parzinn zum Vorschein kommen.

Der größte Teil des Hüttenweges ist bequem und führt
zwischen Wiesen nach Süden, die im inneren Tal in zunehmendem Maße
von Schuttströmen bedeckt sind, die das Schmelzwasser des Frühjahrs
in das Tal geschwemmt hat. Die Hanauer Hütte
ist schon längere Zeit sichtbar. Sie steht auf einem Hügel, hoch
über dem Talboden, umrahmt von Schlenker-, Dremel-, Schneekarle- und
Parzinnspitze. Die prachtvolle Vorschau auf das Parzinn und seine Berge
gestalten den ganzen Weg sehr kurzweilig.
Bei der Talstation der
Materialseilbahn zur Hütte endet der Fahrweg. Nun geht es leicht
ansteigend zwischen Latschen, unterbrochen von kleinen Wiesenflächen,
zur fast senkrecht abfallenden Felswand des Parzinnbühl, auf dem die
Hütte steht. Über einen Holzsteg kommt man auf die andere Seite des
Baches und in mehreren Kehren geht es hinauf zur Hütte. In
Verschnaufpausen wird man feststellen können, dass der Blick
talaufwärts sehr interessant ist. Am Ende der Kehren steht auf einem
Wiesenplateau ein von der Wandergruppe der Sektion Hanau 1982 erbauter
kleiner Altar. Nur noch leicht ansteigend geht es die letzten Meter zur Hanauer Hütte, 1922m hoch gelegen.
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