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Berichte |
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Die Hanauer Hütte verfügt seit dem Jahr 2008 über eine moderne Großküche und eine eigene Kapelle
Im
vergangenen Jahr wurde bereits mit der kompletten Entkernung der alten
Küche begonnen. Im diesem Frühjahr begannen die Bauarbeiten bereits
am 20. Mai, obwohl um die Hütte noch mächtig viel Schnee lag. Dazu
musste der Zufahrtsweg zur Talstation der Materialseilbahn von den Resten
einzelner Lawinen geräumt werden. Die Bauarbeiten gestalten sich
schwieriger als geplant. Der alte Fußboden wurde herausgerissen die
Wände neu isoliert, ein neuer Fußboden und eine neue Decke
eingebaut. Da die Hütte über keine direkte Zufahrt verfügt,
sondern nur mit einer Materialseilbahn versorgt wird, wurde alles sperrige
Baumaterial mit einem Lastenhubschrauber auf den Berg geflogen. Dank der
zügigen und reibungslosen Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten
Firmen, konnte Ende Juni die Hanauer Hütte rechtzeitig zu Saisonbeginn,
ihren Betrieb aufnehmen. Nun kann der Hüttenpächter Werner
Kirschner seine Gäste wieder mit hausgemachten Tiroler
Spezialitäten verwöhnen. |
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Die
Kapelle wird am 12. Juli von Pfarrer Martin Schautzgy im Rahmen einer
Bergmesse gesegnet, die zum Gedenken an die tödlich verunglückte
Sylvia Neubauer stattfindet. Stephan
Pfeifer, Hüttenreferent der Hanauer Hütte, ist voll des Lobes
über das Engagement aller Beteiligten: „Wir danken allen Helfern
für ihren ehrenamtlichen Einsatz, die dazu beigetragen haben, dass diese
schöne Kapelle gebaut werden konnte.“ Für alle Helfer hat der
Hüttenpächter Werner Kirschner im September ein Fest geplant. |
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110 Jahre Hanauer Hütte Am 8. und
9. Juli 2007 feierte die Sektion das 110-jährige Bestehen der Hanauer
Hütte. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zu
den Feierlichkeiten des Hüttenjubiläums. Bereits am Freitag reisten
die ersten Gäste an, um gemeinsam einige schöne Stunden auf der
Hanauer Hütte zu verbringen.
Unter anderem folgten zahlreiche Vertreter
befreundeter oder benachbarter Sektionen der Einladung. Selbst der ehemalige
Landrat Herrn Karl Eyerkaufer und die ehemalige Oberbürgermeisterin Frau
Margret Härtel, beide eng mit der Hanauer Hütte verbunden,
ließen es sich nicht nehmen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Das Präsidium des Deutschen Alpenvereins
wurde vom Viezepräsident Herrn Ludwig Wucherpfenning und dem
Bundesausschussvorsitzenden Herrn Nikolaus Adora, ehemaliger 1. Vorsitzender
der Sektion Hanau, verteten. Des Weiteren durften wir den Vertreter des
Main-Kinzig-Kreises, Herrn Adolf Kreisel, den Stadtrat der Stadt Hanau, Herrn
Günther Jochem und den Vertreter der Stadt Maintal Herrn Alexander
Kühn als Gäste begrüßen. Alle sicherten uns in ihren
Festansprachen eine weitere Unterstützung ihrer Gremien zu.
Ganz besondere Ehre wurde uns zu Teil, durch den
Besuch des Vizepräsidenten des Deutschen Alpenvereins, Herrn Ludwig
Wucherpfennig. In seiner Festansprache würdigte er die Arbeit und den
Enthusiasmus der Gründerväter der Sektion Hanau. Ohne ihre in die
Zukunft blickende Sichtweise für die Lage in dieser einmalig
schönen Gegend, im Herzen der Lechtaler Alpen, und die unermüdlichen
Anstrengungen bei den Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen, würde sich
die Hanauer Hütte heute nicht in einer so prachtvollen Gestalt
präsentieren. Aber auch allen Verantwortlichen der Sektion,
besonders aber den Hüttenwirten sprach er seinen Dank aus. Nur durch ihr
Wirken wird aus einer einfachen Schutzhütte eine Unterkunft in der sich
die Bergsteiger, Wanderer, Familien und Tagesgäste gleicherweise
wohlfühlen. Nach den Begrüßungsworten und
Festreden wurde dann bei Tiroler Spezialitäten und zünftiger Musik
und Tanz bis spät in die Nacht gefeiert.
Am Sonntag fand eine gemeinsame Bergmesse unter
Leitung Herrn Pfarrer Martin Schautzgy aus Elmen statt. Musikalisch begleitet
wurde die Bergmesse von der Blaskapelle Häselgehr. Pfarrer Schautzgy ist
über Jahre hinweg der Sektion und der Hanauer Hütte ein treuer
Begleiter geworden. Zahlreich Gipfelkreuze wurden von ihm geweiht, und ebenso
zahlreich wurden von ihm Berggottesdienste abgehalten. In seiner Predigt
gedachte er der langen gemeinsamen Zeit. Nach dem Gottesdienst ging es zum gemeinsamen
Mittagessen zur Hütte. Anschließend konnte bei schönstem
Sonnenschein die Feier in gemütlicher Runde ausklingen. Nicht
unerwähnt bleiben sollte das Hüttenteam der Familie Kirschner.
Selbst bei fast 250 Festgästen ließen sie sich nicht aus der Ruhe
bringen und boten eine Menüfolge, die den Vergleich mit einem Hotel
nicht zu scheuen braucht. Besonders die ruhige und besonnene Art von Werner
Kirschner trug maßgeblich zum Gelingen der Feier bei. Auf diesem Weg
ein besonderer Dank zur Mitwirkung an dieser gelungen Feier.
Rückblick auf die Hüttensaison 2006
Die Hanauer Hütte
überstand den, in manchen Regionen sehr schneereichen Winter, ohne
größere Schäden. Allerdings hielt sich der Schnee eine lange
Zeit. Deshalb musste bereits vor der Hüttenöffnung, der Zufahrtsweg
im Angerletal, von den Resten der Lawinenkegel des Winters, befreit werden.
Insgesamt war ein dreitägiger Baggereinsatz notwendig, um die bis zu 5 m
hohe Lawine zu räumen. Vom 24. Juni bis 1. Juli
fand ein Arbeitseinsatz von Mitgliedern der Sektion Hanau im Deutschen
Alpenverein an der Hanauer Hütte statt. Wie bereits in den Vorjahren,
trafen sich fünf ehrenamtlich Helfer, für eine arbeitsreiche Woche,
in den Lechtaler Alpen ein. Waren die Jahre zuvor von verschiedenen
Maßnahmen an der Hanauer Hütte geprägt, wurde in diesem Jahr
der Schwerpunkt in die Erhaltung des Hüttenzustieg gelegt. Denn es
gehört zu den Aufgaben einer Alpenvereins-Sektion, in ihrem
Arbeitsgebiet für die Wegesicherung zu sorgen.
Am Hüttenzustieg
wurden 450 Pflanzen gesetzt und 20 kg Grassamen ausgebracht. Diese Arbeit muss
immer wieder durchgeführt werden, da achtlose Zeitgenossen, die sich
nicht an die markierten Wege halten, und in diesen sensiblen Bereich durch
Wegabschneider für Bodenerosion sorgen.
Mitte Juli fand dann ein
weiterer Arbeitseinsatz mit drei Mann statt, der sich ausschließlich
mit dem Wegebau an den Übergängen aus dem Parzinn befassten. Unter
anderm wurde am Gufelseejöchl, der vor drei Jahren neu eingerichtete Weg
weiter verbessert. An der Hinteren Dremelscharte wurde ein Drahtseil
angebracht, und an der Reichspitze wurden Vorbereitungen für den
weiteren Ausbau des Klettersteigs vorgenommen. Am 27. Juli schlug ein
Blitz in die Hanauer Hütte ein, und beschädigte die meisten
Elektrogeräte im westlichen Bereich der Hütte. Vor allen in der
Küche und dem Keller richtete der Blitz einigen Schaden an. Das Gewitter
kündigte sich recht kurzfristig an, und kurz Zeit nach dem
Blitzeinschlag schien bereits wieder die Sonne.
Vom 31. Juli bis 5. August
fand eine Familien Sektionsfahrt zur Hanauer Hütte statt. Insgesamt
nahmen 16 Erwachsene und 14 Kinder an der Fahrt teil. Am Anfang der Woche
verwöhnte noch die Sonne die Teilnehmer, doch auch als es zu einem
Wettersturz, mit Schnee bis auf 1500 m hinunter, kam, ließen es sich
die Teilnehmer nicht die Laune verderben. Gemeinsam ging es zur Runde um die
Dremelspitze. In der Steinseehütte konnte sich erst noch aufgewärmt
werden, bevor es über die Vordere Dremelscharte wieder zur Hanauer
Hütte zurückging.
Während der
Familienfahrt wurde auch eine Umweltbaustelle am Hüttenaufstieg
eingerichtet. Mit großer Begeisterung gingen die Kinder an die Arbeit
und füllten ausgespülte Rinnen auf dem Weg wieder mit Schotter. An
mehreren Stellen mussten, um das Wasser vom
Weg abzuleiten, Stufen eingebaut.
Klettern an die
Kletterblocke beim Wassereinlaufbecken. Zum Abschluss bekamen alle eine
Urkunde für die geleistete Arbeit beim Wegebau überreicht. Die zurückliegende
Hüttensaison war recht zufriedenstellend, wäre nicht wieder der
August, der für einen Wintereinbruch mitten im Hochsommer sorgte.
Dennoch übernachteten fast 4.000 Besucher auf der Hanauer Hütte.
Erfreulich ist der weitere Anstieg des Anteils von Familien die die
Hütte besuchen. Somit kann man zufrieden,
mit der diesjährigen Hüttensaison, sein. Bleibt nur zu hoffen dass
die nächste Saison ein besseres Wetter bereithält, und wieder mehr
Sektionsmitglieder „ihre Hanauer Hütte“ besuchen. Die
Die vergangene
Hüttensaison litt unter dem schlechten Wetter, besonders die Wochenenden
waren immer besonders betroffen. Selbst der August überraschte mit einem
Wintereinbruch und Schnee bis auf 1500 m hinunter. Zu allem Übel kam es
Ende August nach dreitägigen Dauerregen zu mehreren Murrenabgängen
im Hüttengebiet. Zum Glück kam die
Schon vor der Hütteneröffnung liefen die Planungen für einen Neubau der Brücke über den Angerlebach
kurz vor der Talstation der Materialseilbahn. Seit einigen Jahren lagerten
einige Stahlträger am Ortsausgang von Boden. Nachdem die
Agrargemeinschaft Boden als Eigentümer der Träger ermittelt werden
konnte, wurde mit ihnen eine Übernahme der Träger für den Brückenneubau
erzielt. Auch wurde der Transport zum Verwendungsort mit Hilfe der
Agrargemeinschaft durchgeführt. Nach einer Anfrage beim
Bürgermeister Huber, wurde uns die Unterstützung durch zwei
Gemeindearbeiter beim Bau der Brücke, zugesichert. Nun lief die genauere
Planung der Brücke von Hanau aus über Binnen drei Tage konnte die alte Brücke entfernt, und die neue errichtet werden. Nachdem die Brücke fertig war, konnte nun mit der Versorgung der Hütte begonnen werden. Somit stand der Hütteneröffnung nichts mehr im Wege.
Vom 25. Juni bis zu 2. Juli fand ein Arbeitseinsatz an der Hütte statt. Mit sechs Bergfreunden ging es an die Arbeiten in und um der Hütte. Ingesamt wurde vom Arbeitseinsatzteam, in den sieben Tagen des Einsatzes, ca. 378 Arbeitsstunden geleistet. Der Zustiegsweg zur Hütte wurde wie jedes Jahr von losem Geröll befreit. Außerdem wurden Wasserrinnen eingebaut, um die darunter liegenden Stufen vor einem nochmaligen Verschütten zu schützen. Der Weg zur hinteren Dremelscharte war im Bereich unterhalb des Klettergartens stark von Wasserrinnen unterbrochen. Hier wurden die Rinnen verfüllt und die Wegführung etwas geändert um eine weitere Schädigung des Weges zu verhindern.
Im Eingangsbereich der Hütte wurde ein Spiele- und Bücherschrank eingebaut, damit wurde nun ein Behältnis geschaffen, welches den Eingangsbereich auch optisch weiter aufwertet.
Im Seilbahngebäude wurde durch Abtrennung, mittels eines Lattenverschlags, ein Materiallager eingerichtet. Darin wurden die Arbeitsgeräte für den Wegebau eingelagert. Aber auch das benötigte Klettermaterial, z. B. für Kurse, kann nun in verschließbaren Behältnissen, vor Witterungseinflüssen geschützt, dort gelagert werden.
Am Eingang zum Winterraum wurden Natursteinplatten und ein Fußgitterrost verlegt, um zu verhindern, dass zuviel Schmutz in den Winterraum getragen wird.
Für den Sandkasten wurde 525 kg Sand besorgt. Die Spielgeräte wurden überprüft und sofern es erforderlich war, überarbeitet, oder wieder instand gesetzt.
Am 23. August meldete der Rundfunk, dass Teile von Garmisch nach Dauerregen überschwemmt seien. Daraufhin rief ich bei Werner auf der Hütte an. Er berichtete, dass er die letzten Stunden immer wieder nach dem Kraftwerk sehen musste. Denn trotz der Unmengen an Regenwasser blieb das Kraftwerk immer wieder stehen, da sich dass Gitter des Einlaufbeckens, mit angeschwemmten Gras und Moos zusetzte. Er erzählte mir von den andauernden Regenfällen, und dass er auf einmal Bachläufe vorfinden würden, wo vorher noch nie Wasser entlanglief. Auf den flacheren Boden im Parzinn würde überall aus den Grasböden Wasser hervorsprudeln. Er vermutete auch, dass der Zufahrtsweg zwischen der Angerlealm und der Talstation verschüttet sei, er könnte es aber noch nicht erkennen, da die Wolken und der dichte Regen, einen Blick ins Tal nicht zulassen würde.
Bei einem Anruf bei An der Kirchhofmauer kam sie erst zum stehen, aber sie ergoss sich auch über Felder und einige sich darauf befindliche Stadel, und begrub das Feld unter einer meterhohen Schlammschicht. Die Straße hinunter nach Bschlabs und weiter ins Lechtal ist durch mehrere Muren versperrt. Die Stromversorgung sowie das Telefonnetz seien unterbrochen. Die Anwohner hätten, sobald es ging, mit der Freilegung der Fahrstraße angefangen. Dennoch sollte es noch Wochen und ein Vieles an Arbeitsstunden dauern bis wieder normale Verhältnisse herrschten.
Sobald es Schon beim ersten
Wasserdurchlass hinter der Angerlealm war der Weg weggespült und die
Rohre lagen frei gespült quer zum Weg. Je weiter er ins Angerletal
vorankam, desto mehr häuften sich die Stellen wo das Wasser den Weg
zerstörte. Teilweise war der Weg auf einer Länge von 30 Metern
über einen Meter tief ausgespült.
Nachdem die gröbsten
Arbeiten an den Zufahrtstraßen nach Boden und Pfafflar beseitigt waren,
wurde ein Radlader ins Angerletal geschickt. Zu diesem Zeitpunkt war es
extrem schwierig überhaupt einen Bagger oder einen Radlader zu bekommen.
Zu groß waren die Schäden in Tirol oder im Vorarlberg. Auch hier
konnten wir auf die gute Mithilfe von
Die restlichen Aufräumarbeiten in Boden und Pfafflar dauerten noch mehrere Wochen an. An einem Wochenende waren 50 Mann des Österreichischen Bundesheers und 20 Feuerwehrleute aus Oberösterreich zu einem Arbeitseinsatz in Boden stationiert. Mit ihrer Hilfe wurden die Felder in mühevoller Handarbeit vom Schlamm befreit.
Als wir Ende September zu unserm letzten Arbeitseinsatz nach Boden kamen, zeugten nur noch kleine Spuren von diesem verheerenden Unglück. Bei diesem, letzen, Arbeitseinsatz wurde der Winterraum für die nun bald beginnende Wintersaison hergerichtet. Es wurde ein Hängeschrank für das Geschirr eingebaut und ein Vorhang zwischen Aufenthaltsraum und Schlafraum angebracht. Nun sollten alle Wünsche der Winterraumbesucher erfüllt sein. Und wir hoffen, dass sich dieser Raum, der sich langsam zu einem kleinen Schmuckstück gemausert hat, von vielen Bergfreunden genutzt wird.
Am 24. September fand eine Bergmesse mit großer Beteiligung der einheimischen Bevölkerung statt. Bei herrlichstem Sonnenschein zelebrierte Pfarrer Schautzky den Gottesdienst. Am Abend wurde der Hüttenabschluss in gemütlicher Runde gefeiert.
Das Jahr 2005 stellte sich
als eines der schwächsten heraus. Insgesamt übernachteten nur 3246
Gäste auf der
Einen Herzlichen Dank gebührt den Teilnehmern der Arbeitseinsätze!
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